„Das Brechen der Eintönigkeit besteht nicht im Aufhören, sondern im Steigern des Gewohnten durch die Einführung eines neuen Interesses.“
Ernst Gombrich

 

 

 

 

Meine Teamentwicklungsseminare zeichnen sich durch den Einbezug von künstlerischen Mitteln aus. Den Sinn dieser Methode möchte ich Ihnen kurz erläutern.

 

Die Teilnehmer bekommen im Prozess eines Seminars immer wieder bildnerische Aufgaben. (Malen, Zeichen mit Ölkreiden auf Papier oder auch mit Acryl auf Leinwand) Kreativ und spielerisch werden so gruppendynamische Prozesse erarbeitet. Künstlerisches Können ist dabei nicht notwendig, es geht um den direkten, individuellen Ausdruck, darum, die Situation auf einer anderen Ebene als der Sprachebene wahrzunehmen und zu bearbeiten.

 

Zwischenmenschliche Kommunikation findet nur zu einem Bruchteil direkt über die Sprache statt. Der größte Teil der Wahrnehmung und der Kommunikation läuft im „Unbewussten“ nebenher ab; Körpersprache, Ausstrahlung, Wahrnehmung und Interpretation des Gegenübers, also die Gedanken, die in jemandem ablaufen, die aber aus verschiedensten Gründen (oft berechtigten) nicht gesagt werden. Manchmal ist es aber gut, sich solche Wahrnehmungen und Gedanken bewusst zu machen, und zu äußern, damit sie die Kommunikation nicht blockieren.

 

Und genau hier kann eine künstlerische Übung sinnvoll sein. Im Malen hat man direkten Zugang zu den „unbewussten“ Wahrnehmungen und kann sie neutral und bewertungsfrei erkennen und mit Hilfe von Farben zeigen. So werden Bilder zu Feedback-Tools. Über ein solches Bild zu reden, ist etwas ganz anderes, als dem Gegenüber eine Meinung über ihn an den Kopf zu werfen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...

 

 

 


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